Ortsverein Karlsruhe-Mitte

HERZLICH WILLKOMMEN

Eines von Karlsruhes Wahrzeichen: Die Hirschbrücke. Foto: Cristian Grapatin.

Unsere Stadtviertel und unsere Stadt sind uns nicht egal – deshalb engagieren wir uns für eine soziale Politik in Karlsruhe. Doch nicht nur Kommunalpolitik ist bei uns ein Thema: als Ortsverein verstehen wir uns als Impulsgeber für alle Ebenen der Politik. Denn letztlich sind es die Quartiere und Städte, in denen sich entscheidet, wie das Zusammenleben in unserer Gesellschaft gelingt. Folglich widmen wir uns bei unseren regelmäßigen Treffen unvoreingenommen allen kleinen und großen Anliegen – kurz: Wir diskutieren das, was uns unter den Nägeln brennt!

Der Ortsverein umfasst das Gebiet der Karlsruher Innenstadt und Südweststadt. In Nord-Süd-Richtung reicht er vom Schloss bis zum Hauptbahnhof und in West-Ost-Richtung vom ZKM bis zum Durlacher Tor sowie an der Ettlinger Straße bis zum Zoo und Stadtgarten. Derzeit haben wir ca. 160 Mitglieder.

Auf diesen Seiten stellen wir uns, unsere Inhalte sowie unsere Tätigkeiten vor. Damit können Sie einen ersten Eindruck unseres Ortsvereins gewinnen. Doch vertrauen Sie nicht nur darauf und lernen Sie uns bei einem unserer Termine, die grundsätzlich allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen stehen, persönlich kennen. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr SPD-Ortsverein Karlsruhe-Mitte

 
 

15.11.2017 in Topartikel Allgemein

SPD erneuern

 

Alle Mitglieder sind gefragt

Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl will sich die SPD erneuern. Bei acht Dialogveranstaltungen setzt sie auf Meinungen und Erfahrungen ihrer ­Mitglieder. Los ging es am 28. Oktober in Hamburg.

Das bitterste Ergebnis für die SPD in der Geschichte der Bundesrepublik: 20,5 Prozent. Ein Ergebnis, das Fragen aufwirft. Umso mehr, als die Lage alles andere als eindeutig ist. Unter Parteichef Martin Schulz ist die SPD so geschlossen wie selten – und bleibt es erkennbar auch nach der harten Niederlage vom 24. September. Im Wahlkampf war die Stimmung gut: volle Marktplätze bei der Kundgebungstour, überall trafen wahlkämpfende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf freundliche, interessierte Menschen, die mehr wissen wollten über die Pläne der SPD.

Gleichzeitig gingen die Umfragen zunächst bis April auf beeindruckende Höchststände – um dann stetig wieder abzunehmen. Und drei Wochen nach der Bundestagswahl feierte Stephan Weil in Niedersachsen einen fulminanten Wahlsieg. Ein „Auf und Ab“ der politischen Stimmung. Das wirft Fragen auf – und verlangt nach Antworten!

 

 

 

13.06.2018 in Allgemein

Dringendes Bedürfnis: SPD fordert Sanierung von Schultoiletten

 

„Nachdem uns immer mehr Klagen über katastrophale Zustände bei den Schultoiletten erreichen, müssen zügig Maßnahmen ergriffen werden“, fordert Stadtrat Hans Pfalzgraf in Richtung Verwaltung. „Es ist teilweise ein Ausmaß erreicht, dass Schülerinnen und Schüler sich weigern, die Toiletten in ihrer Schule aufzusuchen.“

Um diese unglaublichen Zustände sofort abzustellen, schlägt die SPD-Fraktion in ihrem Antrag eine jährlich aktualisierte, also „dynamische Prioritätenliste“ vor, die zum Ziel hat durch flexiblere Entscheidungen das Problem des Toilettennotstands an Karlsruher Schulen schnellstmöglich zu lösen.

„Übergangsweise muss dann gegebenenfalls auch eine zumutbare Containerlösung angeboten werden“, so die Fraktion.

pressemitteilung - Karlsruhe, 13.06.2018

 

18.10.2017 in Kommunalpolitik

SPD schlägt Daniel Fluhrer als neuen Baudezernenten vor

 

Veröffentlicht am 18.10.2017 in Pressemitteilungen

Die Karlsruher SPD schlägt den parteilosen Leitenden Esslinger Stadtbaudirektor Daniel Fluhrer als zukünftigen Baudezernenten der Stadt Karlsruhe vor. Die SPD- Gemeinderatsfraktion, der SPD- Kreisvorstand sowie die SPD- Kreisdelegiertenkonferenz unterstützen einstimmig die Bewerbung des Leitenden Esslinger Stadtbaudirektors. In diesem Sinne will die SPD als zweitstärkste Fraktion im Karlsruher Gemeinderat von ihrem Vorschlagsrecht für das Dezernat 6 der Stadt Karlsruhe Gebrauch machen.

"Der SPD Karlsruhe war es von Anfang an wichtig, für die Position des zukünftigen Baudezernenten, eine fachlich kompetente, führungserfahrene und überzeugende Persönlichkeit zu suchen", unterstreicht SPD- Fraktionsvorsitzender Parsa Marvi. Die unter dem Vorsitz des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dr. Walter Lamprecht zu diesem Zweck eingerichtete Findungskommission führte in den vergangenen Monaten intensive Sondierungsgespräche mit geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten und beendete ihre Arbeit mit der Empfehlung von Daniel Fluhrer an die SPD- Gremien.

 

"Wir sind davon überzeugt," so Marvi, "dass wir mit Daniel Fluhrer eine absolut überzeugende und fachlich versierte Führungskraft gefunden haben, die Chancen erkennt, Initiativen ergreift und wichtige fachliche Impulse für die vielfältigen Herausforderungen der Karlsruher Stadtentwicklung und Baupolitik setzen wird." Aus diesem Grunde ist es der Karlsruher SPD auch wichtig, dass mit der Nominierung eines parteilosen, unabhängigen Kandidaten ein eindeutiges politisches Signal gesetzt wird. Parsa Marvi betonte: "In der Verantwortung für die Stadt war die überzeugende fachliche Kompetenz von Herrn Fluhrer für uns absolut ausschlaggebend. Die Interessen der Stadt stehen für uns an erster Stelle."

 

Der 42- jährige Leitende Stadtbaudirektor der Stadt Esslingen am Neckar, Daniel Fluhrer, unterstrich gegenüber der Presse: "Der Vertrauensbeweis der SPD- Fraktion gegenüber einem parteilosen Kandidaten ist beispielhaft und erhöht die Verpflichtung, zum eindeutigen Wohle der Stadt dieses bedeutende Amt auszufüllen". "Wichtig sind mir" so Fluhrer weiter, "drei große Leitlinien, mit denen ich auch in die weiteren Gespräche mit den Gemeinderatsfraktionen gehen werde und mit denen ich um Unterstützung bitte: Das entschiedene Engagement für herausragende fachliche Qualität und überzeugende Ergebnisse, eine Kultur der Innovation und Lösungsorientierung sowie den vertrauensvollen serviceorientierten Umgang mit Bürgern, Projektpartnern und Investoren." Daniel Fluhrer sieht zentrale Aufgaben in der Sicherung der Qualitäten des Öffentlichen Raumes, in der innovativen Wohnraumversorgung für breite bürgerschaftliche Schichten, einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung und in einer proaktiven Stadtentwicklungspolitik gerade in den Stadtteilen, um sozial ausgewogene Nachbarschaften und fußläufig erreichbare Nahversorgungsstrukturen auszubauen. 

 

Hintergrundinformation zu Herrn Daniel Fluhrer:

 

Der Diplomingenieur und Regierungsbaumeister Daniel Fluhrer verantwortet seit vielen Jahren an exponierten Führungspositionen wichtige Aufgaben der Stadtentwicklung und des Baubereiches. Seit über acht Jahren leitet er das Esslinger Stadtplanungsamt, nachdem er die Leitung des Stadtplanungs- amtes in Leonberg und in Bad Mergentheim die Führung des gesamten Baubereichs als Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung inne hatte. Er ist Vorsitzender des Esslinger Klimabei- rates und Vorsitzender des Esslinger Gutachterausschusses. Seit acht Jahren ist er darüber hinaus Lehrbeauftragter an der Hochschule für Technik Stuttgart und lehrt die Fächer Stadtplanung und Städtebau. Fluhrer wurde berufen in den Beirat des Masterstudiengangs Stadtplanung der Hochschule in Stuttgart, in den Beirat "Nachhaltige Stadtentwicklung" der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) und in den Prüfungsausschuss der Großen Staatsprüfung beim Land Baden- Württemberg.

 

Nach seinem Studium der Architektur und der Stadtplanung ­an der Universität Stuttgart arbeitete Fluhrer zunächst in einem renommierten Stuttgarter Planungsbüro, bevor er das baden- württembergische Referendariat mit anschließender Großen Staatsprüfung im Bereich Städtebau, Raumordnung und Landesplanung absolvierte. Daniel Fluhrer ist verheiratet und Vater von fünf Kindern.

 

10.01.2017 in Ortsverein

Die Liebe zur SPD ist manchmal schwierig: Jubilarehrung im SPD-Ortsverein Karlsruhe-Mitte

 
v. l. N. Horstmann, P. König, E. Klingler, H. Demirbas, C. Lustig, R. Schrader, G. Früh, G. Früh, F. Mentrup

Zur traditionellen Jubilarehrung mit anschließender Weihnachtsfeier des SPD-Ortsvereins Karlsruhe-Mitte wurde wieder einmal mehr deutlich, wie bunt und vielfältig unsere SPD, Mitglieder, aber auch die Stadtteile Südweststadt und das Dörfle sind.

In seiner Begrüßung machte unser Ortsvereinsvorsitzender Niklas Horstmann deutlich, wie wichtig die SPD auch zukünftig ist und wie wertvoll die Erfahrungen unserer 150 jährigen Geschichte für die Gestaltung der kommende Zeit sein wird. Prägend für den Eintritt in die SPD war damals wie heute, der Wunsch nach Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als Leitfigur gilt bis heute Willy Brandt, er hat diese Partei wie kein anderer geprägt Während sich die konkrete Politik gewandelt hat, sind die Werte doch gleich geblieben. Denn immer wieder steht die Frage im Raum, wie wir mehr soziale Gerechtigkeit gestalten können.

 

25.01.2016 in Veranstaltungen

Lesung mit Ibraimo Alberto: "Ich wollte leben wie die Götter: Was in Deutschland aus meinen afrikanischen Träumen wurde"

 
Foto: Kiepenheuer & Witsch

Ist Deutschland ein Einwanderungsland? Wodurch zeichnet sich eine Willkommenskultur gegenüber Einwandernden und Flüchtlingen aus?

Ibraimo Alberto kann diesen politisch heiß diskutierten Fragen seine persönliche Lebensgeschichte gegenüberstellen: Aufgewachsen als Sohn eines Medizinmannes auf einer Sklavenfarm in Mosambik erkämpft er sich als Kind das Schulrecht und legt dafür täglich 36 Kilometer durch den Dschungel zurück. 1981 bietet sich ihm die vermeintliche Chance eines Studiums im "Bruderstaat" DDR.

Alberto boxt sich nach oben – im wahrsten Sinne: Er macht Karriere in einem Ostberliner Boxverein, nach der Wende boxt er für den Boxclub "Chemie PCK Schwedt" in der Bundesliga. Schon zu DDR-Zeiten gibt es rassistische Übergriffe. Sein bester Freund Manuel, der mit ihm aus Mosambik gekommen war, wird von Nazis erschlagen. 1991 übernehmen Neonazis in seinem Wohnort Schwedt das Kommando. Alberto wird tagtäglich angepöbelt, beleidigt, angegriffen. Als die Rechtsradikalen seinen Sohn bei einem Fußballspiel totzuschlagen drohen, weiß Alberto, inzwischen Ausländerbeauftragter in der Stadt an der Oder, dass er hier keine Zukunft mehr hat. 2011 erhält er "innerdeutsches Asyl" in Karlsruhe.

Der SPD-Ortsverein Karlsruhe-Mitte lädt ein zur Lesung mit Ibraimo Alberto aus seinem Buch "Ich wollte leben wie die Götter: Was in Deutschland aus meinen afrikanischen Träumen wurde"

am Mittwoch, den 03. Februar 2016, um 19:00 Uhr
in der AWO-KunstWohlfahrt, Klauprechtstr. 30.

Diese Lesung fällt in eine Zeit, in der der politische Diskurs um den Zuzug und die Flucht nach Deutschland eine Richtungsänderung vollführt. Herr Alberto wird nicht nur seinen persönlichen Werdegang darlegen, sondern auch von einer Reise durch mehrere afrikanische Länder erzählen, auf der er im vergangenen Jahr als Teil einer Delegation von Außenminister Frank-Walter Steinmeier war.

 

SPD-GEMEINDERATSFRAKTION

 

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