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Ortsverein Karlsruhe-Mitte

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Neubau Wildparkstadion (14. Juli 2014)

Die Kreis-Delegierten-Konferenz der SPD Karlsruhe-Stadt möge beschließen:

  • Die SPD-Gemeinderatsfraktion soll vor ihrem Votum für oder gegen einen Neubau des Wildparkstadions eine Finanzierungsgarantie/Pachtzahlungsgarantie seitens des Hauptmieters/einzigen Mieters Karlsruher SC einfordern. Diese orientiert sich am Modell der Stadionfinanzierung des 1. FSV Mainz 05*. Der dortige Pachtzins beträgt in etwa 2,3 Mio. Euro p. a. bei Zugehörigkeit des Vereins zur zweiten Bundesliga und 3,3 Mio. Euro p. a. bei Zugehörigkeit des Vereins zur ersten Bundesliga.
  • Eine rein städtische Finanzierung des neuen Wildparkstadions (diskutiert werden 120 Mio. €) birgt die Gefahr einer mittelfristigen Überlastung des städtischen Haushalts, sollte der Hauptmieter ausfallen. Es liegt bisher kein Finanzierungskonzept seitens der Stadt Karlsruhe vor, sollte der einzige bzw. Hauptpächter KSC in keiner der beiden Ligen Spielberechtigung haben. Für diesen Fall muss unbedingt ein Finanzierungskonzept vorgelegt werden. Eine Kofinanzierung bzw. Bürgschaft Privater ist in Betracht zu ziehen.
  • Transparenz: Damit sich die Karlsruher Bevölkerung einen berechtigten Überblick über die bisherige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des KSC verschaffen kann, wird eine öffentliche Bilanz aller den KSC betreffenden Einnahmen und Ausgaben der Stadt Karlsruhe oder der sich im Eigentum der Stadt Karlsruhe befindlichen Gesellschaften, die sich auf den Zeitraum der letzten zehn Jahre beziehen, abgegeben. Das heißt: Alle Aufwendungen das Wildparkstadion, seine Instandhaltung und Pflege, seine Modernisierung betreffend, alle Finanzierungskosten, alle Verbindlichkeiten des KSC gegenüber der Stadt Karlsruhe und/oder ihren Kapitalgesellschaften werden aufgelistet. Dem gegenüber stehen die Einnahmen aus Pachtzins und/oder andere Zahlungen des KSC an die Stadt Karlsruhe.

* FSV Mainz 05: Dort 60 Mio. Baukosten/hier 120 Mio. "Der Mainzer Fußballverein verpflichtet sich in dem Vertrag, eine jährliche Pacht von 2,3 Millionen Euro in der zweiten Liga und 3,3 Millionen Euro in der ersten Liga zu zahlen. Hinzu kommt eine einmalige Barleistung in Höhe von 7,5 Millionen Euro".

 
 

SPD-GEMEINDERATSFRAKTION

 

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