Peter Becker, Energierechtsanwalt, Äquivalent zu Hermann Scheer, Deutscher Solarpreisträger 2007, ist gerade jetzt aktuell. Leider wird die Atomkraftwerksdiskussion nicht von selbst erledigen. Profite sind eben wichtiger, als Menschenleben. Peter Becker wird auf einer Veranstaltung des OV Mitte zusammen mit verdi am 26. Juli `11 im verdi-Haus um 19:00 Uhr auftreten. Wir informieren hier vorab. Ein Interview mit Christoph Süß kann auf folgendem Link nachgeört und gesehen werden.
Beitrag im Internet: http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/quer/quer-video-studiogespraech-ID1302210630934.xml Aktuell und sehr informativ ist Beckers neustes Buch "Aufstieg und Krise der deutschen Stromkonzerne" das wir hier besprechen. Im Anhang befindet sich eine ausführliche Biographie des Autors.
Der Aufstieg der Stromkonzerne beginnt mit drei genialen Unternehmern: Werner Siemens, Erfinder des Dynamos, Walter Rathenau, Gründer der AEG, und Hugo Stinnes, Zechenerbe, der mit einem genialen Coup das Rheinisch-Westfälische Elektricitätswerk, RWE, groß machte: Wirtschaftsgeschichte, spannend und farbig erzählt.
Die Konzerne waren so mächtig, dass sie bis ins Dritte Reich hinein das Entstehen rechtlicher Regeln verhindern konnten, die sie bei ihren Kartellabsprachen nur behindert hätten. Die Erklärung ist einfach: Sie gehörten, wie auch die Stadtwerke, weit überwiegend dem Staat, der natürlich kein Interesse hatte, seine Wirtschaftstätigkeit einzuengen. Erst die Nazis wollten mit ihrem Energiewirtschaftsgesetz von 1935 Preise regulieren; für die Aufrüstung.
Zum Rattenproblem in Karlsruhe:
Es ist schwer zu glauben, aber wir leben in einer Rattenstadt. Selbst am lichten Tag sind sie in Grünstreifen und -flächen unterwegs, und mit etwas „Glück“ sieht man die possierlichen Tierchen einen Müllbehälter hinaufspringen und durchwühlen. Um ihre Nahrung müssen sich unsere ungebetenen Gäste keine Sorgen machen: Jeder kann sehen, was an Essensresten auf und neben dem Gehsteig und im Grünen liegt. Um Schulen und Haltestellen herum ist das Gelände besonders nahrhaft.
Zusätzlich sei auf Artikel und Leserbriefe in BNN verwiesen, die die zunehmende „Verdreckung“ der Stadt beklagen. Eine saubere Stadt aber kostet Geld, Geld, dass aus verschiedenen Gründen nicht mehr vorhanden ist: Stadtmarketing hat zum Beispiel eine Million gefressen und viele weitere Millionen wird uns das Vergnügen kosten, mitten auf der Kaiserstraße Espresso zu trinken. Doch die Tierchen haben unangenehme Seiten: Sie dringen bei Gelegenheit in unsere Keller ein. Ein offenes Fenster oder eine offene Tür genügen, und da gibt es dann oft Äpfel, Kartoffeln oder Eingemachtes.
Verbreiten können die Tiere aber auch den Orthopockenvirus, wenn sie oder Katzen infizierte Mäuse fressen. Auf die Verwaltung können wir uns wohl nicht verlassen, doch was können wir tun? Nichts Essbares auf die Straße werfen – Kinder und Schüler informieren, auch direkt auf der Straße darauf ansprechen. Keller, Hobbyräume, Waschküchen und so weiter stets geschlossen halten. Bei Befall die Schädlingsbekämpfung einschalten. Das ist nicht ganz billig, aber da die Tiere sehr intelligent sind, fallen sie auf Fallen nicht lange herein. Ansonsten: Gute Reise ins Mittelalter!
Peter Gautel
Mit Verwunderung reagieren die beiden Karlsruher SPD-Landtagskandidaten Regina Schmidt-Kühner und Johannes Stober auf die Überlegungen der Grünen Gemeinderatsfraktion die (von der Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH gehaltenen) EnBW-Aktien der Stadt Karlsruhe veräußern zu wollen. „Die Beteiligung der Stadt Karlsruhe war immer einer der Garanten dafür, dass der drittgrößte deutsche Energiekonzern seinen Hauptsitz in Karlsruhe behält“, so die beiden Sozialdemokraten.
Liebe Karlsruherinnen und Karlsruher,
ich bin für Sie da!
Ich stehe Ihnen offen für Anregungen, Fragen, Wünsche oder Kritik. Gerne werden mein Team und ich nach Eingang Ihrer Nachricht zeitnah mit Ihnen in Kontakt treten. Gerne biete ich auch ein persönliches Gespräch an.
Besuchen Sie meine homepage und zögern Sie bitte nicht, mich bei aktuellen Anliegen und Fragen über die mailadresse parsa.marvi.wk@bundestag.de zu kontaktieren.
Herzliche Grüße
Parsa Marvi
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