Am vergangenen Freitag trafen sich Vertreter des SPD-Ortsvereins Karlsruhe-Mitte mit Anwohnerinnen und Anwohnern des Blocks Vorholzstraße/Boeckhstraße/Südendstraße/Brauerstraße in der Südweststadt zu einem Vor-Ort-Termin. Vorausgegangen war eine Anfrage der Anwohnerinnen und Anwohner. Sie befürchten den Wegfall der Grünflächen im Inneren des Blocks aufgrund einer Bauvoranfrage zur Errichtung von zwei Häusern. Die "grüne Lunge", wie eine Anwohnerin das innenliegende Grundstück bezeichnete, erzeuge durch ihre zahlreichen hohen Bäume ein schützendes Mikroklima.
Am 17.Juli 2014 hat die Karlsruher SPD während ihres Parteitags einen neuen Kreisvorstand gewählt. Darüber hinaus verabschiedeten die 54 Delegierten einstimmig das Arbeitsprogramm für die nächsten zwei Jahre. Darin setzt die Partei auf vier inhaltliche Halbjahres-Schwerpunkte: "Gute Arbeit und erfolgreiche Wirtschaft", "Grundrecht auf Wohnraum", "Uneingeschränkte und nachhaltige Mobilität" sowie "Bildungsaufbruch". Für jeden Themenschwerpunkt wird eine Projektgruppe eingerichtet, an denen sich die Mitglieder nach Interesse und Expertise beteiligen sollen. Die Projektgruppen sollen Konzepte für das inhaltiche Profil der SPD in den nächsten Jahren ausarbeiten.
Gustav Betz ist gestorben. Hier im Bild (links) an einem OV Stand in der Gartenstraße beim Genuss eines Glühweins, im Gespräch mit Dieter Farrenkopf. Gustav war eine sehr integere, fleißige und beharrliche Persönlichkeit. 1926 geboren – 1946 in die SPD eingetreten. In Karlsruhe hat er sich vor allem mit seinem Engagement als Vorsitzender des Senioren-Rats verdient gemacht. Gustav hatte seine Grundsätze… er war nie beirrbar.Wir verlieren mit ihm einen treuen Genossen aus einer anderen Zeit, in der Solidarität und Emanzipation auf den Fahnen der Partei stand. Gustav hat im Jahr 2011 zum JUSO-Geburtstag seine persönlichen Erinnerungen an die "JUSO-Zeit", die Frühzeit der Karlsruher JUSOS, aufgeschrieben. Den vollständigen Text lesen Sie hier in der Fortsetzung:
Am 25. Mai wird mit der Wahl des Europäischen Parlaments eine Richtungsentscheidung für Europa getroffen. Die SPD will „Europa neu denken“. Unter diesem Titel laden der SPD-Ortsverein Karlsruhe-Mitte, der Arbeitskreis Europa sowie der Kreisverband der Karlsruher SPD zu einer öffentlichen Diskussion mit Peter Simon, Mitglied des Europäischen Parlaments. Beginn der Veranstaltung ist am 13. März um 20:00 Uhr im Café Palaver, Steinstraße 23. Fragen können sowohl von den Gästen vor Ort als auch von allen anderen Interessierten über das Twitter-Hashtag #EU14KA gestellt werden.
Die Begrüßung erfolgt durch Hans-Jürgen Gottwald, Vorsitzender des SPD-Arbeitskreises Europa Region Karlsruhe. Der SPD-Kreisvorsitzende und Spitzenkandidat für die Kommunalwahl, Parsa Marvi, referiert im Anschluss über „Die Kommune als Wiege der europäischen Demokratie“. Die nachfolgende Diskussion mit Peter Simon wird moderiert durch die Gemeinderats-Kandidierenden Ines Weresch-Deperrois und Niklas Horstmann.
Der SPD-Ortsverein Karlsruhe-Mitte hatte am vergangenen Freitag unter dem Titel "Unser Kapital: Kommunale Daseinsvorsorge und gesellschaftliche Teilhabe" zur öffentlichen Mitgliederversammlung geladen. Als Hauptredner konnte Sozialbürgermeister Martin Lenz gewonnen werden. Zu Beginn seiner Rede hinterfragte er den Titel der Veranstaltung: Was bedeutet "Kapital" und welches ist in diesem Zusammenhang gemeint? In der Diskussion wurde deutlich, dass zwischen finanziellem Kapital, kulturellem Kapital und sozialem Kapital unterschieden werden muss.
Lenz stellte dazu fest, dass eine Stadt kein Wirtschaftsunternehmen sei. Eine Stadt habe hingegen die Aufgabe, soziale Teilhabe zu verwirklichen. Er verwies dazu unter anderem auf das von der SPD initiierte KVV-Sozialticket. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, habe die Stadt in den vergangenen Jahren massiv in den Ausbau von Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten investiert. So habe Karlsruhe inzwischen eine Versorgungsquote von 46 % und liege damit deutlich über den Vorgaben des Bundes. Außerdem verwies Lenz auf Erfolge bei der Sicherung bezahlbaren Wohnraums und einem "dritten Arbeitsmarkt" für Schwervermittelbare. Mit Blick auf die Kommunalisierung der Sozialpolitik verwies er darauf, dass vor Ort direkt mit den Menschen zusammengearbeitet wird: "Berlin kennt die Zahlen, wir die Namen". Abschließend folgerte der Sozialbürgermeister, dass die kommunale Daseinsvorsorge und die gesellschaftliche Teilhabe besser als "Potenzial" denn als "Kapital" zusammengefasst werden sollten.
Liebe Karlsruherinnen und Karlsruher,
ich bin für Sie da!
Ich stehe Ihnen offen für Anregungen, Fragen, Wünsche oder Kritik. Gerne werden mein Team und ich nach Eingang Ihrer Nachricht zeitnah mit Ihnen in Kontakt treten. Gerne biete ich auch ein persönliches Gespräch an.
Besuchen Sie meine homepage und zögern Sie bitte nicht, mich bei aktuellen Anliegen und Fragen über die mailadresse parsa.marvi.wk@bundestag.de zu kontaktieren.
Herzliche Grüße
Parsa Marvi
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