Allgemein
Was die Bild-Zeitung mit ihrer Kampagne gegen eine Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts betreibt, hat kein anderes Ziel als Bevölkerungsgruppen gegen Bedürftige aufzuhetzen und mit dieser Hetze öffentlichen Druck auf die Senkung solcher Fürsorgeleistungen aufzubauen, auf die gerade diejenigen angewiesen sind, die aufgehetzt wurden. Mit dieser Kampagne wird gleichzeitig einer weiteren Senkung der Löhne und einer Ausweitung des Niedriglohnsektors Vorschub geleistet.
Es ist bekannt, dass die Bild-Zeitung überwiegend von Menschen mit niedrigem Einkommen gelesen wird. Deshalb ist es geradezu zynisch, dass gerade diese Menschen den Kakao auch noch trinken sollen, durch den sie gezogen werden. Wolfgang Lieb
Was der israelische Ministerpräsident Benjamin (»Bibi«) Netanjahu dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama vielleicht immer schon mal sagen wollte, steht in einem Brief, den der niederländische Schriftsteller Leon de Winter an seiner Stelle geschrieben hat, und dem SPD OV Karlsruhe Mitte zur Veröffentlichung überlassen hat.
Sehr geehrter Präsident Obama, es betrübt mich, dass ich offen zu Ihnen sein muss, offen und unhöflich, doch unser letztes Treffen endete unfriedlich. Es fällt schwer, den Kontrast zu akzeptieren: Sie verbeugen sich vor einem schamlosen Tyrannen, machen Witze mit korrupten lateinamerikanischen Caudillos, und dann beleidigen Sie mich – den Premierminister von Amerikas bestem Freund, Israel. Darf ich daraus schließen, dass Ihr Freund Rashid Khalidi* nicht vergeblich zu Ihnen gesprochen hat während all jener Dinners und Partys, die Sie füreinander veranstaltet haben?
von Guido Sprügel
Wenn man dieser Tage die Zeitungen aufschlägt, findet man viele Berichte über sexuellen Missbrauch und Demütigungen von sogenannten Schutzbefohlenen. Allen voran sehen sich die christlichen Kirchen mit Klagen ehemaliger Schüler, Chorknaben oder Konfirmanden überhäuft. Aber auch eine andere Gruppe tritt vermehrt an die Öffentlichkeit: ehemalige Heimkinder. Viele von ihnen erlebten ihr Leid in den fünfziger und sechziger Jahren. Die Heime, in die sie gesperrt wurden, hatten damals bereits mehrere Jahrzehnte Erfahrung mit der Ausgrenzung und dem Wegschließen von »unerwünschten Elementen«.
NachDenkSeiten - Ein Beitrag vom 15. April 2010
Ein Referat von Dr. Wolfgang Lieb, Köln beim NachDenkTreff der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Dienstag, den 13. April 2010, im ver.di-Haus Dortmund
Die Bertelsmann AG ist der größte Oligopolist der veröffentlichten Meinung in Deutschland. Die Zeitungen, Zeitschriften, Fernseh- und Radiosender und nicht zuletzt die Verlage des Konzerns beeinflussen nicht nur die Meinungsbildung sondern auch die gesamte Stimmungslage und die Befindlichkeiten in Deutschland. Schon diese Medienmacht alleine stellt eine Bedrohung für die Meinungsvielfalt in Deutschland dar.
Die Bertelsmann AG mit Hauptsitz in Gütersloh ist der größte europäische Medienkonzern. Mit einem Umsatz von 16,1 Milliarden Euro und weit über 100.000 Beschäftigten in mehr als 60 Ländern ist Bertelsmann das fünftgrößte Medienunternehmen weltweit. Bertelsmann ist zwar nicht das nach Umsatz größte Unternehmen in Deutschland, aber durch seine Medienmacht gepaart mit der Mission der Bertelsmann Stiftung – auf die ich gleich zu sprechen komme – das gesellschaftlich und politisch wirkungsmächtigste.
Liebe Karlsruherinnen und Karlsruher,
ich bin für Sie da!
Ich stehe Ihnen offen für Anregungen, Fragen, Wünsche oder Kritik. Gerne werden mein Team und ich nach Eingang Ihrer Nachricht zeitnah mit Ihnen in Kontakt treten. Gerne biete ich auch ein persönliches Gespräch an.
Besuchen Sie meine homepage und zögern Sie bitte nicht, mich bei aktuellen Anliegen und Fragen über die mailadresse parsa.marvi.wk@bundestag.de zu kontaktieren.
Herzliche Grüße
Parsa Marvi
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